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Die Geschichte der Gaststätte 

Es war einmal… die "Kaiserhalle". Erbaut um 1850 beherbergte diese Halle ein Theater, eine Bühne, einen Ballsaal für ca. 1000 Personen, eine Kegelbahn, sowie den Schießstand des Isselburger Schützenvereins.

Die "Kaiserhalle", damals eine prunkvolle Halle, war der Mittelpunkt des Isselburger Festlebens. Ihre Ära reichte bis in die späten dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein.

Der zweite Weltkrieg brachte leider die völlige Zerstörung der "Kaiserhalle". Um 1950 wurde auf den Trümmern der "Kaiserhalle" die heute unter dem Namen "Im grünen Winkel" bekannte Gaststätte erbaut. Überreste der "Kaiserhalle" wurden in den Wiederaufbau einbezogen.

Die Kegelbahn befindet sich noch heute an der gleichen Stelle des Gebäudes; die Außenmauer der Kegelbahn entlang des Mühlensteges ist noch original erhalten. Mühlensteg deshalb, weil sich hier bis ca. 1950 eine Mühle befand. Bilder davon und vom alten "Kaisersaal" sind nur noch hier in der Gaststätte zu sehen.

Der heutige "Kaisersaal" ist zum Teil auf den Grundmauern der alten "Kaiserhalle" errichtet worden und dient heute wieder für Gesellschaften und Festlichkeiten. Der alte Schießstand ist in seinen Mauern noch original erhalten und wird heute als Garage genutzt. Das ehemalige Bühnenhaus ist heute ein kleines Wohnhaus.

Viele Pächter und Besitzer wechselten im Laufe der vergangenen Jahrzehnte. Die frühesten Besitzer der Gaststätte dürften die Brüder Potten und anschließend Tochter Anneliese gewesen sein. Wer Besitzer der "Kaiserhalle" war, ist leider nicht bekannt.

nostalgischer TresenMitte der neunziger Jahre drohte der Abriss des gesamten Gebäudes, einschließlich des bis heute noch erhaltenen Schießstandes und des Bühnenhauses. Der damalige Eigentümer wollte auf diesem Grundstück – hier im Stadtkern – dreigeschossige Häuser errichten. Dieses Projekt konnte dann aber glücklicherweise nicht realisiert werden. Ein weiteres großes Stück Isselburger Geschichte wäre verloren gewesen.

Nach einer längeren Zeit des Leerstandes wurde dieses nachweislich älteste, gastronomisch geführte Anwesen in Familienbetrieb übernommen.

Die Besitzerin stammt aus Isselburg. Sie wohnte jedoch mit ihrem Ehemann und den beiden Söhnen 23 Jahre in Berlin.

Am 31.07.1999 wurde diese traditionelle Gaststätte wieder eröffnet. Der "Kaisersaal" bietet wieder Möglichkeiten für Festlichkeiten.

Die ältesten Kegelclubs gehen hier bereits zwischen 40, 46 und 50 Jahren ihrem Freizeitsport nach.

Die Kinder, Enkel und Ur-Enkel der ersten Generation sind heute hier wieder Gäste. Sie schätzen die Möglichkeit des Feierns im "Kaisersaal", die sportliche Betätigung beim Kegeln, die gute Küche, die günstige und zentrale Lage in Isselburg sowie das gemütliche Beisammensein zum Plaudern aus alten Zeiten.

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